August-Witkowski-Gesamtoberschule für Straßenbau, Geodäsie und Allgemeinbildung in Jarosław

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Geschichte der Schule

Die August-Witkowski-Gesamtoberschule für Straßenbau, Geodäsie und Allgemeinbildung hat ihren Sitz in der Świętego-Ducha-Straße 1 in Jarosław, in einem Gebäude, das von dem in der Vorkriegszeit funktionierenden Mathematisch-Naturwissenschaftlichen August-Witkowski-Gymnasium übernommen wurde. Die Geschichte der Schule reicht in die Jahre 1940/1941 zurück, als an der Staatlichen Schule für Bauwesen (Poniatowski-Straße 13) die erste Klasse einer zweijährigen Oberschule für Straßen- und Wasserbau entstand. Einige Jahre später wurden in Polen anstelle solcher zweijährigen Berufsfachschulen dreijährige Gymnasien und dreijährige Fachoberschulen gegründet. Im September 1951 wurde die Oberschule von der Staatlichen Schule für Bauwesen getrennt und von nun an als eine autonome vierjährige Technische Oberschule für Straßenbau mit Fachabteilung Wasserbau vom Ministerium für Straßen- und Luftverkehr verwaltet. Die neue Schule erhielt damals ihren heutigen Sitz: den im letzten Kriegsjahr durch deutsche Truppen niedergebrannten Bau des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasiums der Vorkriegszeit.

Im ersten Jahr ihrer selbstständigen Tätigkeit erfolgte der Unterricht in der neuen Lehranstalt unter äußerst schwierigen Umständen. Das ganze Erdgeschoss von dem damals im Wiederaufbau befindlichen Gebäude wurde vorläufig durch die Berufsfachschule in Gebrauch genommen. Den für die Technische Oberschule für Straßenbau bestimmten Flügel hat man dann im Schuljahr 1951/52 fertig gestellt. Zu jener Zeit hatte die Schule einen recht komplexen Charakter, denn es gab sieben Straßenbau- und eine erste Wasserbau-Klasse. Bereits ein Jahr später bot aber die Technische Oberschule eine einheitliche Ausbildung in der Fachrichtung Verkehrswesen mit dem Schwerpunkt Straßen- und Straßenbrückenbau an.

1952 übernahm die Wojewodschaftsverwaltung für Öffentliche Straßen unter der Leitung von stellv. Direktor Ing. J. Piwoński die Patenschaft für die Schule. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Souterrains im Schulgebäude zu Werkstätten umfunktioniert. Bis 1956 führte die Schule lediglich Klassen mit einem vierjährigen technischen Bildungsgang.

Im Schuljahr 1956/1957 hat die Berufs- und Fachbildung in Polen eine weitere Umstrukturierung erfahren. Die bisherige vierjährige Technische Oberschule wich einer fünfjährigen, die unter die Aufsicht des Bildungsministeriums fiel. Die in jener Zeit an der Schule tätigen Lehrer durften nennenswerte Erfolge verbuchen; so konnte etwa das von Ing. Julian Sołanowski und Ing. Fryderyk Linder verfasste und bei Wydawnictwo Komunikacji, dem damals anerkanntesten polnischen Verlag für Verkehrswesen veröffentlichte Lehrwerk Budowa mostów (,Brückenbau') jahrzehntelang erfolgreich im Unterricht eingesetzt werden.

In den nächsten Jahren traten die Errichtung und Ausstattung von Arbeitsräumen und Labors in den Vordergrund. 1962/1963 wurden Unterrichts- und Arbeitsräume für Straßenbaustoffe, Vermessungskunde, sowie für Chemie und Physik mit nötigem Gerät ausgestattet. Zur Erhöhung von Lehrkapazitäten und um die Arbeitsbedingungen der Jugendlichen zu verbessern, wurde am 2. Mai 1966 mit dem Bau eines dritten Stockwerks, der Generalrenovierung von Elektro- , Wasser- und Abwasseranlage sowie der Errichtung einer Zentralheizung begonnen.

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1967/1968 verfügte die Schule über sieben Unterrichtsräume und einen Gemeinschaftsraum, der allerdings in den Morgenstunden noch als Klassenzimmer eingesetzt wurde. Es wurden nun auch Arbeitsräume für Straßenbaustoffe, Vermessungskunde, Physik und Brückenbau eingerichtet und mit erforderlichen Lehrmitteln ausgestattet.

In den Jahren 1965 bis 1967 wurde das dritte Stockwerk mit zwei neuen Arbeits- und drei Klassenzimmern übergeben, der Schulhof bzw. Sportplatz erfuhr eine Modernisierung (durch Verlegung einer Asphaltdecke), die Schulmensa hat man umgebaut und renoviert. In den Souterrains wurden die Abwasserrohre im Flur verschalt sowie Räumlichkeiten für Tischlerwerkstätten fertig gestellt.

Im Schuljahr 1972/1973 wurde auf Beschluss der Bezirksschulaufsichtsbehörde in Rzeszów der Technischen Oberschule für Straßenbau die Technische Oberschule für Geodäsie angegliedert. Ein Jahr danach entstand an der Technischen Oberschule für Straßenbau und Geodäsie ein Berufslehrgang mit Schwerpunkt Geodäsie, der an Absolventen allgemeinbildender Oberschulen gerichtet war. Er funktionierte bis 1978.

Die Anfänge der Technischen Oberschule für Geodäsie reichen bis 1945 zurück, als die damalige Staatliche Schule für Bauwesen um zwei neue Fachabteilungen: für Vermessungskunde und für Chemie erweitert wurde. Auf Anregung von Mag. Ing. Józef Barański, Mag. Ing. Emil Pretorius und Mag. Ing. Franciszek Łuksza – der Letztere war damals übrigens für die Entwicklung des Vermessungspersonals in der Wojewodschaft Reszów zuständig – entstanden eine zweijährige Oberschule und ein dreijähriges Gymnasium für Vermessungskunde. Zu Lehrzwecken wurde von dem Allgemeinbildenden Gymnasium in der 3.-Maja-Straße ein Raum gepachtet. Am 1. September 1950 bekam die Oberschule für Vermessungskunde ein separates, mehrstöckiges Gebäude in der 3.-Maja-Straße, das bis dahin von einem Mädchengymnasium genutzt worden war, welches nun in das Jungengymnasium in der 3-Maja-Straße 8 verlegt wurde und somit ein koedukatives Gymnasium entstand.

Im Schuljahr 1950/1951 bot die Schule folgende Lehrgänge an:

  • vierjährige Technische Oberschule für Vermessungskunde,
  • vierjährige Oberschule für Allgemeinbildung und Vermessungskunde,
  • zweijährige Oberschule für Vermessungskunde.

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Im folgenden Schuljahr, d.h. 1951/1952, wurden Jugendliche mit Oberstufenabschluss der allgemeinbildenden Oberschule in eine zweijährige technische Oberschule, und die mit Grundstufenabschluss der allgemeinbildenden Oberschule – in eine vierjährige technische Oberschule aufgenommen.

1956/1957 wurde die vierjährige Technische Oberschule in eine fünfjährige Technische Oberschule für Geodäsie umgewandelt und dem Bildungsministerium unterstellt. Einige Jahre lang bestand parallel dazu eine zweieinhalbjährige Staatliche Fachschule. Ihre Fortsetzung war die zweijährige Berufsaufbauschule für Gymnasialabsolventen, die an der Technischen Oberschule für Straßenbau und Geodäsie gegründet wurde.

Der Zusammenschluss beider Schulen hatte eine sichtbare Verschlechterung der Raumverhältnisse zur Folge, sodass weiterhin schichtweise unterrichtet werden musste. Er wirkte sich aber auch positiv aus: Berufsfachlehrer wurden in zwei Fachrichtungen angestellt, Unterrichtsräume konnten gemeinsam genutzt  werden, und die Schule hatte nun auch eine bessere Ausstattung und entsprechend mehr fachbezogene Lehrmittel zur Verfügung. Darüber hinaus wurden neue Unterrichtsräume eingerichtet: Raum 42 – für Anlagen und Landwirtschaftsgeodäsie, Raum 43 – für Geodäsie und Ingenieurgeodäsie, und im Erdgeschoss ein Lagerraum für geodätische Messgeräte.

Die Schule wurde immer größer, neue Lehrgänge kamen hinzu. 1978/79 entstand die Fachrichtung Straßen- und Eisenbahnbrückenbau (wobei hier 1995/1996 die Aufnahme in die erste Klasse ausfiel), in den Jahren 1988-1991 – Wassermeliorationen, und 1991/1992 – Hydrologie.

1991/1992 hat man auf Anregung von Herrn Janusz Kiczek, dem damaligen Schuldirektor, eine Allgemeinbildende Oberschule gegründet. Diese machte sich schnell einen Namen und nahm Jahr für Jahr immer mehr Schüler auf.

Am 1. September 1990 wurde die gesamte Bildungsstätte in Gesamtschule für Straßenbau, Geodäsie und Wassermeliorationen umbenannt.

1995/96 kam als eine weitere Fachrichtung der Lehrgang Umwelttechnik und Meliorationen hinzu, was erneut eine Umbenennung der Schule zur Folge hatte, und zwar in Gesamtschule für Straßenbau und Geodäsie, Allgemeinbildung und Umwelttechnik.

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Seit 2004 führt die Schule den Namen Zespół Szkół Drogowo-Geodezyjnych i Licealnych im. Augusta Witkowskiego, zu Deutsch: August-Witkowski-Gesamtoberschule für Straßenbau, Geodäsie und Allgemeinbildung.

Die August-Witkowski-Gesamtoberschule bietet derzeit folgende Lehrgänge an:

  • Technische Oberschule für Geodäsie,
  • Technische Oberschule für Straßenbau,
  • Allgemeinbildende Oberschule mit Schwerpunkt Geisteswissenschaften und Fremdsprachen,
  • Allgemeinbildende Oberschule mit Schwerpunkt Mathematik und Informatik,
  • Allgemeinbildende Oberschule mit Schwerpunkt Sozialwissenschaften.

Die in der Bestehenszeit der Schule anfallenden Groß und Kleinrenovierungen wurden stets in Eigenregie vorgenommen.

Von Anfang an bot die Schule auch Berufspraktika an. Ab 1953 absolvierten die Schüler dritter und vierter Klasse entsprechend Produktionspraktika und Diplompraktika. Alle Schüler der technischen Bildungsgänge nahmen außerdem an Vermessungsübungen im Stadtgebiet von Jarosław teil und machten Berufspraktika bei einigen südpolnischen Unternehmen.

Die Reifeprüfungsordnung erfuhr mit der Zeit einige Veränderungen. Bis Anfang der 70er Jahre wurden die Schüler beim Abitur auch in Berufsfächern geprüft. Der hernach eingeführten neuen Regelung zufolge war eine erfolgreich abgelegte Berufsprüfung erst eine Voraussetzung für die Teilnahme an der eigentlichen Reifeprüfung. In den Jahren 1993 bis 2005 erfolgte die Berufseignungsprüfung in Form von Diplomarbeiten, die auch mündlich zu verteidigen waren.

Seit 2002 gilt für die technische Oberschule ein vierjähriger und für die allgemeinbildende Oberschule ein dreijähriger Bildungsgang.

Zur Zeit haben wir folgende Fachrichtungen im Angebot:

Allgemeinbildende Oberschule:

  • Informatik und Mathematik (mit erweitertem Englischunterricht),
  • Fremdsprachen (mit erweitertem Englischunterricht),
  • Sozialwissenschaften (mit erweitertem Unterricht in Geschichte und Erdkunde),
  • Mathematik und Physik,
  • Biologie.

Technische Oberschule:

  • Vermessungstechniker,
  • Techniker für Straßenbau.

Anschrift:

ul . Świętego Ducha 1

37-500 Jarosław, woj. podkarpackie

Tel./Fax 16 621 32 82, 16 621 64 98

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Zespół Szkół Drogowo-Geodezyjnych i Licealnych im. Augusta Witkowskiego w Jarosławiu wyposaża swoich uczniów w wiedzę i umiejętności oraz kształtuje postawy, które pomogą im znaleźć się w społeczeństwie, a także sprostać wyzwaniom, jakie niesie szybki rozwój cywilizacji.

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